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Aktuelle Informationen zum Thema Kunststoffe in der Umwelt


Eine Information von

 
 
 
 

Newsletter April 2024

Liebe Leserin, lieber Leser,

für eine faktenbasierte Diskussion zu Kunststoffen in der Umwelt sind relevante Studien mit aussagekräftigen Daten und Informationen eine wesentliche Voraussetzung. In unserem Newsletter berichten wir daher immer wieder über Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten in diesem Themenfeld und halten Sie über neue Erkenntnisse, die zum Beispiel auch aus Untersuchungen der BKV GmbH gewonnen wurden, auf dem Laufenden. So berichten wir in dieser Ausgabe unter anderem über das Forschungsprojekt „Circular Ocean-bound Plastic“ (COP), das die Universität Rostock und das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) gemeinsam mit europäischen Partnern Ende 2023 gestartet haben. Es hat zum Ziel, die Menge an Kunststoffabfällen, die über Flüsse in die Ostsee gelangen, zu reduzieren und nimmt dabei insbesondere Makrokunststoffe sowie städtische Gebiete in den Blick. Zu Projektdetails haben wir darüber hinaus Mona Maria Narra von der Universität Rostock gefragt. Lesen Sie mehr dazu in unserem Interview.

Einen Überblick über Studien der BKV GmbH zu ihrem Schwerpunkt „Kunststoffe in der Umwelt“ gibt unser Newsletter im Abschnitt „BKV-Projekte“. In einem Statement benennt Christoph Lindner, Geschäftsführender Gesellschafter der Conversio Market & Strategy GmbH, die die Studien im Auftrag der BKV erarbeitet hat, Themen für weiterführende Fragestellungen in diesem Bereich.

Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre. 

Es grüßen Sie herzlich
BKV GmbH
FCIO Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs
IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.
PlasticsEurope Deutschland e.V.
VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. - Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen

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BKV-Projekte

Kunststoffe in der Umwelt: Überblick über BKV-Studien und Forschungsbedarf

Seit einigen Jahren befindet sich die Kunststoffindustrie in einem tiefgreifenden Wandel und richtet sich intensiv auf eine Zukunft aus, in der Kunststoffe im Kreis geführt und so nachhaltig und effizient wie möglich genutzt werden. Über Kunststoffe in der Umwelt und in den Meeren wird auch auf EU-Ebene und global intensiv diskutiert, etwa bei den Beratungen der Vereinten Nationen über ein globales Abkommen auf dem Treffen des Intergovernmental Negotiating Committee INC-4 im April 2024 im kanadischen Ottawa.

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Aus Forschung und Wissenschaft

Forschungsprojekt soll Plastik in der Ostsee reduzieren

Gemeinsam mit dänischen, schwedischen und polnischen Partnern haben die Universität Rostock und das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) ein Forschungsprojekt gestartet, das zum Ziel hat, die Menge an Kunststoffabfällen, die über Flüsse in die Ostsee gelangen, zu reduzieren. Für Kunststoffabfälle aus landbasierten Quellen etwa aus der Industrie oder dem Tourismus sollen in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen in der Küstenregion der südlichen Ostsee Lösungen entwickelt werden, um diese Einträge zu minimieren. 

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Interview

Interview: Mona Maria Narra zum Projekt „Circular Ocean-bound Plastic“ (COP) 

Mona Maria Narra ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock im Bereich Abfall- und Stoffstromwirtschaft und beteiligt sich als Projektpartner an dem Interreg-Projekt „Circular Ocean-bound Plastic“. Sie studierte Umwelt- und Ressourcenmanagement an der Universität Brandenburg und internationales Management von Waldökosystemen an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Eberswalde.

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Aus Forschung und Wissenschaft

Wie Mikroplastik in die Arktis gelangt

Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Wien und des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen hat laut einer aktuellen Studie herausgefunden, dass die Form von Mikroplastikpartikeln entscheidend zu deren Transporteigenschaften beiträgt. Sie kombinierten Laborexperimente mit Modellsimulationen zur globalen Verteilung von Mikroplastikpartikeln und schlussfolgerten, dass Fasern mit einer Länge von bis zu 1,5 Millimetern aufgrund ihrer Form weit entfernte Orte der Erde wie zum Beispiel die Arktis erreichen können.

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Aus Politik und Wirtschaft

Mehrwegpflicht für To-go entfaltet keine Lenkungswirkung

Um das Littering von Verpackungsabfällen wie Einwegbecher und -schalen in Innenstädten oder Parks, an Bahnhöfen oder Fußgängerzonen zu begrenzen, wurde in Deutschland Anfang 2023 die Mehrwegangebotspflicht für Gastronomen, Supermärkte und Tankstellen eingeführt. So fallen Einweg-Becher, in denen Getränke zur Mitnahme angeboten werden, unabhängig vom Material, aus dem sie bestehen, seitdem unter die Mehrwegangebotspflicht. Bei Einwegbehältern für Speisen kommt es dagegen auf das Material an. Bietet ein Gastronom oder Lieferant das Essen in einer Einwegschale aus Kunststoff oder mit einem Kunststoffanteil an, muss er eine Mehrwegalternative bereithalten. Daher seien viele Unternehmen bei Food-to-go laut Presseberichten auf wenig umweltfreundliche Einwegalternativen aus Pappe oder Aluminium umgestiegen. Die Bundesregierung will das Verpackungsgesetz in diesem Punkt nochmal ändern. 

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Source One Plastics: Filteranlage zum Auffangen von Mikroplastik

In einer neu errichteten Recyclinganlage von Source One Plastics in Eicklingen (Niedersachsen) wurde eine spezielle Hochleistungsfilteranlage installiert, die verhindern soll, dass Feinstäube oder Mikroplastikpartikel in die Umwelt gelangen. Ihren regulären Betrieb hat die Anlage Ende Februar 2024 aufgenommen. 

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News

Otto setzt auf Versandtüten aus „wildem“ Plastik

Der Versandhändler OTTO nutzt nach eigenen Angaben bereits seit dem Jahr 2020 für seine Versandtüten zum Teil Verpackungen aus „wildem“, aus der Umwelt gesammeltem Plastik des Hamburger Startups Wildplastic. Dabei wurden laut OTTO von 2021 bis Ende 2023 für diese Versandtüten rund 308 Tonnen Kunststoffabfälle aus der Umwelt gesammelt und damit 740.053 Kilogramm Kohlendioxid eingespart.

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DFG fördert Verbundlabor der Hochschule Dresden für Mikroplastikforschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Ausstattung eines Verbundlabors an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) in den kommenden fünf Jahren mit Mitteln in Höhe von 1 Million Euro. Mit den neuen Geräten sollen die Forschung in den Bereichen Mikroplastik, Bodenkunde, Wasserwesen und Vegetationstechnik intensiviert und Auswirkungen von Kunststoffen auf die Umwelt untersucht werden.

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BKV GmbH
Mainzer Landstraße 55
60329 Frankfurt/Main

info(at)bkv-gmbh.de

Kontakt
BKV GmbH: info@bkv-gmbh.de

Redaktion: Barbara Simon
bs(at)alphapunktbeet.de
Tel: +49 2131 276 500


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