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BKV-Newsletter vom 4. März 2022


Liebe Leserin, lieber Leser,

die Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA) hat ein Mandat für ein rechtlich verbindliches, globales Abkommen im Kampf gegen die Umweltverschmutzung durch Kunststoffabfälle auf den Weg gebracht. Ein zwischenstaatliches Verhandlungskomitee soll nun bis Ende 2024 einen abstimmungsreifen Entwurf für das Abkommen vorlegen. Der Verhandlungsauftrag soll den gesamten Lebenszyklus von Kunststoff in den Blick nehmen und die Verschmutzung der Umwelt durch Kunststoffabfälle mit Hilfe nationaler Aktionspläne beenden. Für die Ausarbeitung des Abkommens sieht die Resolution der UN-Umweltversammlung auch die Zusammenarbeit mit der Industrie und weiteren Stakeholdern vor. Viel Lob für das starke Mandat und den ehrgeizigen Zeitplan gab es nicht nur von Umweltverbänden. Auch Verbände der internationalen und der deutschen Kunststoffindustrie sowie der chemischen Industrie begrüßen die Entscheidung der Umweltversammlung, wie Sie in unserer Presseschau lesen können. Gerade im Hinblick auf die Kunststoffproduktion wird es für die Industrie letztlich auf die konkrete Ausgestaltung des Abkommen ankommen.

Eine interessante Lektüre und ein friedliches Wochenende wünscht

Ihre BKV


Presseschau 25.02.2022 - 03.03.2022

Chemie- und Kunststoffindustrie begrüßen globales Abkommen
Laut Beschluss der UN-Umweltversammlung, über den Tages- und Wochenmedien berichten, soll ein rechtsverbindlicher, globaler Vertrag die Verschmutzung der Umwelt durch Kunststoffabfälle beenden. Der Weltverband der Kunststofferzeuger (World Plastics Council) habe sich erfreut über das Abkommen gezeigt. Auch in Deutschland werde die Entscheidung vom Verband der Chemischen Industrie (VCI) und vom Kunststofferzeugerverband Plastics Europe Deutschland begrüßt, berichtet die FAZ. Zustimmung komme laut Berichten in der Fachpresse auch von der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK).
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PET-Verpackungen auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft 
Nach den Ergebnissen einer aktuellen Marktstudie des Beratungsunternehmens Eunomia für Plastics Recyclers Europe, Petcore und die beiden Verbände der Getränkeindustrie Unesda und Natural Mineral Waters Europe sei insbesondere der Markt für PET-Rezyklate gewachsen. Benötigt würden allerdings weitere Sammel-, Sortier- und Recyclingkapazitäten für PET, um die ehrgeizigen Zielvorgaben der EU erreichen zu können.
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Littering-Fonds: Sonderabgabe laut Gutachten unzulässig
Die Bundesregierung plant, wie Euwid berichtet, die Einrichtung eines Einwegkunststoff-Fonds, mit dem Hersteller solcher Produkte zu Kosten für das Littering herangezogen werden sollen. Noch nicht entschieden sei, ob diese Fonds-Lösung als staatliche Sonderabgabe ausgestaltet werden soll. Verbände der betroffenen Branchen haben laut Euwid ein Rechtsgutachten erstellen lassen, wonach eine solche Sonderabgabe verfassungsrechtlich unzulässig sei.
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Aktuelle Meldungen

Miele will bis 2025 den Einsatz von Kunststoffrezyklaten auf 7.500 Tonnen deutlich erhöhen.
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Covestro will klimaneutral werden

Sämtliche Bereiche des Unternehmens sollen langfristig auf Kreislaufwirtschaft ausgerichtet werden.
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Für die Verwertung von PUR und das Recycling von Altreifen sollen neue Anlagen entstehen.
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Aussagen von Foodwatch über Verpackungen für Obst und Gemüse seien teils unrichtig und irreführend, bemängelt das DVI.   
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Service

BKV-Studien
z.B. der Bericht „Kunststoffe in der Umwelt“, der den Eintrag und den Verbleib von Kunststoffabfällen in die terrestrische sowie aquatische Umwelt abbildet.
Darüber hinaus erhalten Sie hier einen Überblick, welche kostenpflichtigen Studien Sie bestellen können und welche weiteren kostenfreien Berichte zum Download bereit stehen.
BKV-Studien
z.B. das „Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland 2019“, das auch den Rezyklatanteil in der Kunststoffverarbeitung ausweist, können Sie hier in der kostenpflichtigen Langfassung bestellen oder als kostenfreie Kurzfassung downloaden.
BKV-Studien
z.B. die aktuelle Studie „Kunststoffrelevante Abfallströme in Deutschland 2019“, mit der die BKV eine Analyse erstellen ließ, in der auch Abfallströme identifiziert wurden, die bislang für eine werkstoffliche Verwertung nicht genutzt werden, können Sie hier in der kostenpflichtigen Langfassung bestellen oder als kostenfreie Kurzfassung downloaden.
BKV-Studien
z.B. die aktuelle Studie zur Marktsituation von Kunststoffrezyklaten: „Potenzial zur Verwendung von Recycling-Kunststoffen in der Produktion von Kunststoffverpackungen in Deutschland (GVM)". Eine kostenfreie Kurzfassung sowie Bestellmöglichkeit der Langfassung finden Sie hier.
BKV-Studien
z.B. die Studie „Thermal Processes for Feedstock Recycling of Plastics Waste“, die sich mit der Frage auseinandergesetzt hat, unter welchen Randbedingungen kunststoffrelevante Abfallströme, die heute nicht werkstofflich verwertet werden, rohstofflich verwertet werden könnten. Eine kostenfreie Kurzfassung sowie Bestellmöglichkeit der Langfassung (beides in Englisch) finden Sie hier.
Marine Litter Newsletter
Ein spezieller Newsletter der BKV bietet drei bis vier Mal im Jahr Informationen zum aktuell viel beachteten Thema Vermüllung der Meere. Der Newsletter berichtet nicht nur über die Projektarbeit der BKV und ihrer Partner, sondern auch über weitere Studien und Projekte. Zu mehr Information, Archiv und Anmeldung gelangen Sie hier.

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