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BKV-Newsletter vom 25. Februar 2022


Liebe Leserin, lieber Leser,

kommende Woche hat Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Bündnis 90/Die Grünen) einen gewichtigen Termin auf dem afrikanischen Kontinent. Gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern aus über 100 Staaten wird sie beim UN-Gipfel in Nairobi über ein globales Abkommen im Kampf gegen die Umweltverschmutzung durch Kunststoffabfälle beraten. Ob das Ziel der Bundesregierung, ein rechtlich verbindliches Instrumentarium in das Mandat einzubringen, erreicht werden kann, steht zu bezweifeln laut Berichten der Tages- und Wochenmedien, die wir für Sie in unserer Presseschau zusammengefasst haben. Und selbst wenn es gelänge, dürften danach noch lange Jahre der Verhandlungen über die konkrete Ausgestaltung einer solchen Vereinbarung folgen. Auf die Ergebnisse des Gipfels darf man dennoch gespannt sein.

Eine interessante Lektüre und ein schönes Wochenende wünscht

Ihre BKV


Presseschau 18.02.2022 - 24.02.2022

UN-Gipfel zu Kunststoffen in der Umwelt
Auf dem UN-Gipfel, der ab dem kommenden Montag in Nairobi tagt, wollen mehr als 100 Staaten darüber beraten, wie die Verschmutzung der Umwelt durch Kunststoffabfälle beendet werden kann, berichten Tages- und Wochenmedien. Ob sie sich auf ein rechtsverbindliches Mandat einigen können, sei aber fraglich, schreibt unter anderem die FAZ. Im Vorfeld des Gipfels hat die OECD einen Bericht vorgelegt, wonach sich in den Ozeanen und Flüssen weltweit 139 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle angesammelt hätten, ist unter anderem in einem Bericht der Zeit zu lesen.
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PET-Flaschenrecycling: ZWE fordert mehr Pfandsysteme
Nach einer Studie des Beratungsunternehmens Eunomia für die Umweltorganisation Zero Waste Europe (ZWE), über die Euwid in der aktuellen Ausgabe berichtet, werde in Europa nur ein Bruchteil des recycelten PET tatsächlich in neuen Flaschen verwendet. Um diesen Anteil zu steigern, empfehle ZWE den breiteren Einsatz von Pfandsystemen sowie den Verzicht auf farbige Flaschen.
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Aktuelle Meldungen

Laut einer aktuellen Studie von Ecoprog gibt es weltweit mehr als 90 Projekte zum chemischen Recycling von Kunststoffen.
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Datensystem für mehr Transparenz im Kunststoffrecycling

Über „Recotrace“ sollen Recyclingkunststoffe in Europa erfasst werden, um das Vertrauen in Rezyklate zu verbessern.
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TotalEnergies und Honeywell wollen beim chemischen Recycling von Kunststoffabfällen zusammenarbeiten.
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Die weltweite Polymerproduktion ging im Jahr 2020 leicht auf 367 Millionen Tonnen zurück. 
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Service

BKV-Studien
z.B. der Bericht „Kunststoffe in der Umwelt“, der den Eintrag und den Verbleib von Kunststoffabfällen in die terrestrische sowie aquatische Umwelt abbildet.
Darüber hinaus erhalten Sie hier einen Überblick, welche kostenpflichtigen Studien Sie bestellen können und welche weiteren kostenfreien Berichte zum Download bereit stehen.
BKV-Studien
z.B. das „Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland 2019“, das auch den Rezyklatanteil in der Kunststoffverarbeitung ausweist, können Sie hier in der kostenpflichtigen Langfassung bestellen oder als kostenfreie Kurzfassung downloaden.
BKV-Studien
z.B. die aktuelle Studie „Kunststoffrelevante Abfallströme in Deutschland 2019“, mit der die BKV eine Analyse erstellen ließ, in der auch Abfallströme identifiziert wurden, die bislang für eine werkstoffliche Verwertung nicht genutzt werden, können Sie hier in der kostenpflichtigen Langfassung bestellen oder als kostenfreie Kurzfassung downloaden.
BKV-Studien
z.B. die aktuelle Studie zur Marktsituation von Kunststoffrezyklaten: „Potenzial zur Verwendung von Recycling-Kunststoffen in der Produktion von Kunststoffverpackungen in Deutschland (GVM)". Eine kostenfreie Kurzfassung sowie Bestellmöglichkeit der Langfassung finden Sie hier.
BKV-Studien
z.B. die Studie „Thermal Processes for Feedstock Recycling of Plastics Waste“, die sich mit der Frage auseinandergesetzt hat, unter welchen Randbedingungen kunststoffrelevante Abfallströme, die heute nicht werkstofflich verwertet werden, rohstofflich verwertet werden könnten. Eine kostenfreie Kurzfassung sowie Bestellmöglichkeit der Langfassung (beides in Englisch) finden Sie hier.
Marine Litter Newsletter
Ein spezieller Newsletter der BKV bietet drei bis vier Mal im Jahr Informationen zum aktuell viel beachteten Thema Vermüllung der Meere. Der Newsletter berichtet nicht nur über die Projektarbeit der BKV und ihrer Partner, sondern auch über weitere Studien und Projekte. Zu mehr Information, Archiv und Anmeldung gelangen Sie hier.

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uli.martin(at)bkv-gmbh.de
Tel: +49 2642 903 45 50


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