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BKV-Newsletter vom 28. Januar 2022


Liebe Leserin, lieber Leser,

was wäre, wenn alle EU-Mitgliedsstaaten die für die Abfallwirtschaft verfassten Regelungen umsetzen und aktuell geltende Recyclingquoten tatsächlich erfüllen würden? Der Beitrag der Branche zu Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft könnte allein bei Erfüllung der bereits geltenden Anforderungen laut einer Studie, über die wir in unserer Presseschau berichten, enorm steigen. Und noch eindrucksvollere CO2-Einsparungen wären möglich, wenn die EU-Kommission sich zu ehrgeizigeren Zielen durchringen könnte, heißt es in der Studie. Das Potenzial scheint jedenfalls vorhanden. Viel Potenzial sehen wohl Konsumgüterhersteller wie Nestlé, PepsiCo und L'Oreal in einem enzymatischen Recyclingverfahren für Kunststoffe, über das Sie ebenfalls einen Bericht in unserer Presseschau lesen können.

Eine interessante Lektüre und ein entspanntes Wochenende wünscht

Ihre BKV


Presseschau 21.01.2022 - 27.01.2022

Studie: deutlich mehr Klimaschutz möglich durch Kreislaufwirtschaft
Würden die bestehende EU-Vorgaben zum Recycling und zur Deponierung von Siedlungsabfällen umgesetzt, könnte die Abfallwirtschaft der Staatengemeinschaft erhebliche Mengen an Kohlendioxid einsparen. Wie die Fachpresse berichtet, beziffert eine aktuelle Studie das jährliche Einsparpotenzial bei Anwendung der geltenden Regelungen auf 150 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2035.
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Kunststoffrecycling mit Hilfe von Enzymen
Die Wirtschaftswoche berichtet über ein enzymatisches Recyclingverfahren, das von dem französischen Biochemie-Unternehmen Carbios entwickelt wurde. Es nutze ein  zur Auflösung von PET-Flaschen in deren chemischen Grundbausteine designtes Enzym. Die im Prozess gewonnenen Chemikalien  eigneten sich zu 100 Prozent zur Herstellung neuer Kunststoffe, die dann zu 100 Prozent recycelbar seien.
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Für weniger Einweg in Supermärkten und Städten
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) habe, wie aus Berichten der Tages- und Fachpresse hervorgeht, nach einem Verpackungscheck vor allem Discountern wie Aldi, Netto & Co. ein schlechtes Zeugnis erteilt: Sie verkauften ihre Produkte immer noch größtenteils in Einweg-Kunststoffverpackungen. Um die Abfallmengen und das Littering zu reduzieren, planen einige größere Städte, wie die Fachpresse weiter berichtet, die Einführung einer kommunalen Verpackungssteuer nach Tübinger Vorbild.
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Aktuelle Meldungen

Als erstes von fünf Handlungsfeldern steht im Programm  „ein nachhaltiger Planet“ mit Implikationen für die Kreislaufwirtschaft.
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Dow schließt sich Konsortium Cyclyx an

Der US-Chemiekonzern Dow hat sich Cyclyx angeschlossen, um bislang schwer zu verwertende Kunststoffe zu recyceln.
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Nach Änderung der EU-Leitlinie sieht der Verband die Recyclingbetriebe benachteiligt.
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Die mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichneten Verpackungsfolien sollen 80 Prozent Rezyklat aus Post-Consumer-Abfällen enthalten.
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Service

BKV-Studien
z.B. der Bericht „Kunststoffe in der Umwelt“, der den Eintrag und den Verbleib von Kunststoffabfällen in die terrestrische sowie aquatische Umwelt abbildet.
Darüber hinaus erhalten Sie hier einen Überblick, welche kostenpflichtigen Studien Sie bestellen können und welche weiteren kostenfreien Berichte zum Download bereit stehen.
BKV-Studien
z.B. das „Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland 2019“, das auch den Rezyklatanteil in der Kunststoffverarbeitung ausweist, können Sie hier in der kostenpflichtigen Langfassung bestellen oder als kostenfreie Kurzfassung downloaden.
BKV-Studien
z.B. die aktuelle Studie „Kunststoffrelevante Abfallströme in Deutschland 2019“, mit der die BKV eine Analyse erstellen ließ, in der auch Abfallströme identifiziert wurden, die bislang für eine werkstoffliche Verwertung nicht genutzt werden, können Sie hier in der kostenpflichtigen Langfassung bestellen oder als kostenfreie Kurzfassung downloaden.
BKV-Studien
z.B. die aktuelle Studie zur Marktsituation von Kunststoffrezyklaten: „Potenzial zur Verwendung von Recycling-Kunststoffen in der Produktion von Kunststoffverpackungen in Deutschland (GVM)". Eine kostenfreie Kurzfassung sowie Bestellmöglichkeit der Langfassung finden Sie hier.
BKV-Studien
z.B. die Studie „Thermal Processes for Feedstock Recycling of Plastics Waste“, die sich mit der Frage auseinandergesetzt hat, unter welchen Randbedingungen kunststoffrelevante Abfallströme, die heute nicht werkstofflich verwertet werden, rohstofflich verwertet werden könnten. Eine kostenfreie Kurzfassung sowie Bestellmöglichkeit der Langfassung (beides in Englisch) finden Sie hier.
Marine Litter Newsletter
Ein spezieller Newsletter der BKV bietet drei bis vier Mal im Jahr Informationen zum aktuell viel beachteten Thema Vermüllung der Meere. Der Newsletter berichtet nicht nur über die Projektarbeit der BKV und ihrer Partner, sondern auch über weitere Studien und Projekte. Zu mehr Information, Archiv und Anmeldung gelangen Sie hier.

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uli.martin(at)bkv-gmbh.de
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