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BKV-Newsletter vom 3. Dezember 2021


Liebe Leserin, lieber Leser,

die EU-Plastikabgabe – mitunter fälschlicherweise als Plastiksteuer bezeichnet – wird bislang in Deutschland aus dem Bundeshaushalt finanziert. Das ist im Grunde auch sinnvoll, weil diese Abgabe keinen anderen Zweck hat als das Finanzlochs im EU-Haushalt zu stopfen, das der Brexit gerissen hat. Die Plastikabgabe ist folglich auch nicht zweckgebunden, sondern fließt einfach in den Gesamthaushalt. Wie die Umsetzung der Abgabe auf nationaler Ebene dauerhaft gestaltet werden könnte, war und ist dennoch in der Diskussion. Nun hat der Koalitionsvertrag zumindest einen Hinweis gegeben, wer künftig die in Deutschland anfallende Zeche zahlen soll: die Hersteller und Inverkehrbringer. Über die Details der Umsetzung findet sich im Koalitionsvertrag erwartungsgemäß noch nichts. Ein entscheidender Punkt wäre zum Beispiel, wie die Abgabe eine Lenkungswirkung entfalten könnte. Verzichtet man hierfür auf eine intelligente Lösung, bliebe die Umlage der Abgabe eher sinnlos, wenn nicht gar kontraproduktiv. So ähnlich lautet auch eine kritische Stimme zu dieser Vereinbarung der Ampelkoalition, wie Sie der Presseschau entnehmen können.

Eine informative Lektüre wünscht
Ihre BKV


Presseschau 26.11.2021 - 02.12.2021

Koalitionsvertrag: Umlage der Plastikabgabe
Auf einen Hinweis im Koalitionsvertrag der Ampel zur Umsetzung der „EU-Plastikabgabe“ auf nationaler Ebene gehen einige Fachmedien ein. Demnach soll die Abgabe auf „die Hersteller und Inverkehrbringer umgelegt“ werden.
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Sortierung zwischen Qualität und Durchsatz
Das Recyclingportal berichtet über eine Online-Veranstaltung der DGAW, bei der Expertinnen und Experten über die Chancen neuer Sortiertechnologien diskutierten. Das Recyclingmagazin stellt ein norwegisches Projekt zur Restabfallsortierung vor, das zur Erhöhung der Recyclingraten „wegweisend“ sei.
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USA bei der Kunststoffabfallproduktion führend
Die Zeit berichtet über einen Expertenbericht, der der US-Regierung vorgelegt worden sei, nach dem die USA die weltweit größten Verursacher von Kunststoffabfällen sei: 130 Kilogramm pro US-Bürger und Jahr.
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Aktuelle Meldungen

Die designierte Bundesumweltministerin besetzt bereits Staatssekretärsposten.
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TAB sucht Strategien und Instrumente für mehr Rezyklateinsatz

Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung hat drei Gutachten zu Stand und Hemmnissen beim Rezyklateinsatz beauftragt.
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Die Umweltorganisation WWF wird ebenso wie der Edeka-Verbund Mitglied im Forum Rezyklat.
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Um die Umsetzung der CO2-Reduktionsziele zu forcieren, hat die BASF eine neue Projektorganisation geschaffen.
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Service

BKV-Report 2020/2021
Der aktuelle Report des Thinktanks der deutschen Kunststoffindustrie bietet neben Informationen über Studienergebnisse auch Einschätzungen von Expertinnen und Experten. Der Bericht liegt in Deutsch und in Englisch vor. Zur deutschen Version geht es hier.
BKV-Studien
z.B. der Bericht „Kunststoffe in der Umwelt“, der den Eintrag und den Verbleib von Kunststoffabfällen in die terrestrische sowie aquatische Umwelt abbildet.
Darüber hinaus erhalten Sie hier einen Überblick, welche kostenpflichtigen Studien Sie bestellen können und welche weiteren kostenfreien Berichte zum Download bereit stehen.
BKV-Studien
z.B. das „Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland 2019“, das auch den Rezyklatanteil in der Kunststoffverarbeitung ausweist, können Sie hier in der kostenpflichtigen Langfassung bestellen oder als kostenfreie Kurzfassung downloaden.
BKV-Studien
z.B. die aktuelle Studie „Kunststoffrelevante Abfallströme in Deutschland 2019“, mit der die BKV eine Analyse erstellen ließ, in der auch Abfallströme identifiziert wurden, die bislang für eine werkstoffliche Verwertung nicht genutzt werden, können Sie hier in der kostenpflichtigen Langfassung bestellen oder als kostenfreie Kurzfassung downloaden.
BKV-Studien
z.B. die aktuelle Studie zur Marktsituation von Kunststoffrezyklaten: „Potenzial zur Verwendung von Recycling-Kunststoffen in der Produktion von Kunststoffverpackungen in Deutschland (GVM)". Eine kostenfreie Kurzfassung sowie Bestellmöglichkeit der Langfassung finden Sie hier.
BKV-Studien
z.B. die Studie „Thermal Processes for Feedstock Recycling of Plastics Waste“, die sich mit der Frage auseinandergesetzt hat, unter welchen Randbedingungen kunststoffrelevante Abfallströme, die heute nicht werkstofflich verwertet werden, rohstofflich verwertet werden könnten. Eine kostenfreie Kurzfassung sowie Bestellmöglichkeit der Langfassung (beides in Englisch) finden Sie hier.
Marine Litter Newsletter
Ein spezieller Newsletter der BKV bietet drei bis vier Mal im Jahr Informationen zum aktuell viel beachteten Thema Vermüllung der Meere. Der Newsletter berichtet nicht nur über die Projektarbeit der BKV und ihrer Partner, sondern auch über weitere Studien und Projekte. Zu mehr Information, Archiv und Anmeldung gelangen Sie hier.

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uli.martin(at)bkv-gmbh.de
Tel: +49 2642 903 45 50


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