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BKV-Newsletter vom 19. November 2021


Liebe Leserin, lieber Leser,

Berichte über neue Regelungen dominieren unseren heutigen Newsletter. Unter anderem geht es um eine neue DIN SPEC, die Standards für die Qualifizierung von Rezyklaten definiert. Es steht zu erwarten, dass viele in der Branche die Standardisierung begrüßen, weil sie die Kommunikation innerhalb der Wertschöpfungskette voraussichtlich erleichtern und dadurch womöglich zu mehr Einsatz von Rezyklaten führen wird. Wie dagegen die Reaktion auf die neue Berechnungsmethode im Bereich des Verpackungsrecyclings und deren praktische Auswirkungen sein werden, ist noch nicht abzusehen. Ab dem Berichtsjahr 2020 soll sie jedenfalls für alle Mitgliedsstaaten verbindlich sein. Deutschland war bei den ersten Staaten, die bereits bei der Meldung für das Jahr 2019 nach der neuen Berechnungsmethode vorgegangen sind. Was dabei herausgekommen ist, lesen Sie ebenfalls in der Presseschau.

Eine informative Lektüre wünscht
Ihre BKV


Presseschau 12.11.2021 - 18.11.2021

Neuer Standard für Rezyklate soll Kommunikation verbessern
Die neue DIN SPEC 91446, die einen einheitlichen Standard zur Qualifizierung von Kunststoffrezyklaten beinhalte, ist laut Fachpresseberichten veröffentlicht und werde helfen, die Kommunikation innerhalb der Wertschöpfungskette zu verbessern. Initiiert wurde der neue Standard von Cirplus, dem Kunststoff-Institut und weiteren Partnern. Er sorge für eine gemeinsame Sprache und klare Definitionen, die für den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft erforderlich seien.
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Neue Berechnungsmethode lässt Recyclingmenge sinken
Nach Berichten in der aktuellen Ausgabe von Euwid Recycling und Entsorgung hat das Umweltbundesamt (UBA) auf der Grundlage von Berechnungen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) Zahlen für das Jahr 2019 an die EU nach der neuen Berechnungsmethode gemeldet. Gegenüber der bisherigen Methode sinke damit die Recyclingmenge insgesamt um 1,4 Millionen Tonnen. Die GVM sehe allerdings die erstmalig neue Berechnung als „Probelauf“ an und erwarte noch Änderungen. Ab den Meldungen für das Jahr 2020 müssten dann alle Staaten nach der neuen Methode berechnen.
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Plastikabfällen einen Wert geben
Nicht Plastik an sich, sondern wir Menschen seien das Problem, zitiert die Süddeutsche Zeitung den Gründer des Sozialunternehmens Plastic Bank, den Kanadier David Katz. Das im Jahr 2013 in Vancouver gegründete Unternehmen gebe Sammlern in Ländern wie Haiti oder Indonesien für abgegebene Kunststoffabfälle im Gegenzug Geld oder Lebensmittel.
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Aktuelle Meldungen


Die Kommission hat einen Verordnungsvorschlag mit umfassenden Änderungen vorgelegt, der bereits auf erste Kritik stößt.
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Der österreichische Maschinenhersteller Erema wurde für seine neuentwickelte Technologie zur Herstellung von lebensmitteltauglichem HDPE-Rezyklat ausgezeichnet.

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In dem kürzlich veröffentlichten Papier gibt die Landesinitiative In 4 Climate einen Überblick über den aktuellen Stand und schlägt konkrete Maßnahmen vor.

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Wissenschaftler aus China schätzen laut einer aktuellen Studie, dass in diesem Jahr bis August in 193 Ländern rund 8,4 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle zusätzlich angefallen sind.
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Service

BKV-Report 2020/2021
Der aktuelle Report des Thinktanks der deutschen Kunststoffindustrie bietet neben Informationen über Studienergebnisse auch Einschätzungen von Expertinnen und Experten. Der Bericht liegt in Deutsch und in Englisch vor. Zur deutschen Version geht es hier.
BKV-Studien
z.B. der Bericht „Kunststoffe in der Umwelt“, der den Eintrag und den Verbleib von Kunststoffabfällen in die terrestrische sowie aquatische Umwelt abbildet.
Darüber hinaus erhalten Sie hier einen Überblick, welche kostenpflichtigen Studien Sie bestellen können und welche weiteren kostenfreien Berichte zum Download bereit stehen.
BKV-Studien
z.B. das „Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland 2019“, das auch den Rezyklatanteil in der Kunststoffverarbeitung ausweist, können Sie hier in der kostenpflichtigen Langfassung bestellen oder als kostenfreie Kurzfassung downloaden.
BKV-Studien
z.B. die aktuelle Studie „Kunststoffrelevante Abfallströme in Deutschland 2019“, mit der die BKV eine Analyse erstellen ließ, in der auch Abfallströme identifiziert wurden, die bislang für eine werkstoffliche Verwertung nicht genutzt werden, können Sie hier in der kostenpflichtigen Langfassung bestellen oder als kostenfreie Kurzfassung downloaden.
BKV-Studien
z.B. die aktuelle Studie zur Marktsituation von Kunststoffrezyklaten: „Potenzial zur Verwendung von Recycling-Kunststoffen in der Produktion von Kunststoffverpackungen in Deutschland (GVM)". Eine kostenfreie Kurzfassung sowie Bestellmöglichkeit der Langfassung finden Sie hier.
BKV-Studien
z.B. die Studie „Thermal Processes for Feedstock Recycling of Plastics Waste“, die sich mit der Frage auseinandergesetzt hat, unter welchen Randbedingungen kunststoffrelevante Abfallströme, die heute nicht werkstofflich verwertet werden, rohstofflich verwertet werden könnten. Eine kostenfreie Kurzfassung sowie Bestellmöglichkeit der Langfassung (beides in Englisch) finden Sie hier.
Marine Litter Newsletter
Ein spezieller Newsletter der BKV bietet drei bis vier Mal im Jahr Informationen zum aktuell viel beachteten Thema Vermüllung der Meere. Der Newsletter berichtet nicht nur über die Projektarbeit der BKV und ihrer Partner, sondern auch über weitere Studien und Projekte. Zu mehr Information, Archiv und Anmeldung gelangen Sie hier.

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Kontakt
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uli.martin(at)bkv-gmbh.de
Tel: +49 2642 903 45 50


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