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BKV-Newsletter vom 16. Juli 2021


Liebe Leserin, lieber Leser,

die EU-Kommission hat Mitte dieser Woche ihre weitreichenden Pläne für einen drastischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft veröffentlicht. Mit am meisten betroffen werden wohl die Automobilindustrie und energieintensive Branchen wie die Chemie sein. Kohlenstoffdioxid-Emissionen sollen deutlich teurer werden, die Industrie auf klimaneutrale Energieträger umgestellt werden. Dazu passend warnt eine Studie der Boston Consultin Group davor, dass für Zukunftstechnologien und -produkte benötigte Rohstoffe knapp werden dürften. Und für Kunststoffrecycler droht erneut Ungemach, weil sie womöglich die für ihre Wettbewerbsfähigkeit benötigten EEG-Beihilfen der EU bald nicht mehr erhalten könnten. Mehr zu diesen Themen erfahren Sie in unserer heutigen Presseschau.

Eine informative Lektüre und ein hoffentlich weitgehend trockenes Wochenende wünscht 
Ihre BKV


Presseschau 09.07.2021 - 15.07.2021

„Grüne Revolution“ der EU trifft vor allem die Industrie
Die EU will durch das Klimaschutzpaket ihre Wirtschaft massiv umbauen, um die Klimaziele zu erreichen, berichten Publikums- und Fachmedien. Betroffen seien neben dem Verkehrssektor vor allem energieintenisve Unternehmen. So solle der CO2-Ausstoß für die Industrie deutlich teurer werden. Dazu wolle die Kommission die Emissionszertifikate – unter anderem auch für die Abfallwirtschaft – verknappen sowie eine Grenzabgabe einführen, um die Verlagerung von CO2-Emissionen in Nicht-EU-Länder zu verhindern.
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Studie warnt vor Rohstoffknappheit in der Zukunft
Laut einer Studie der Boston Consulting Group (BCG), über die die Süddeutsche Zeitung berichtet, würden in der Zukunft benötigte Rohstoffe wie zum Beispiel solche für (Auto-)Batterien, Wasserstoff oder auch recycelte Kunststoffe knapp.
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UBA-Studie zum Kunststoffrecycling: Stand der Technik umsetzen
Die Autoren einer vom Umweltbundesamt beauftragten Untersuchung kommen laut eines Bericht bei Euwid zu dem Schluss, dass zur Weiterentwicklung des Kunststoffrecyclings zunächst der Stand der Technik umgesetzt werden müsse.
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Kunststoffrecycler alarmiert wegen Streichung der EEG-Beihilfe
Wie aus Berichten der Fachpresse hervorgeht, sieht ein derzeit diskutierter Entwurf der EU-Kommission die Streichung bislang gewährter EEG-Beihilfen vor, von der auch viele Kunststoffrecycler betroffen sein könnten. Beim bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung habe der Plan der EU für Kopfschütteln gesorgt. Man arbeite bereits gemeinsam mit dem europäischen Dachverband EURIC an einer Stellungnahme.
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Aktuelle Meldungen



Gemeinsam mit der EEW Energy from Waste will DSD ein neues Verfahren zur Aufbereitung von Mischkunststoffen und Sortierresten entwickeln.
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In einer Kleinanlage soll die Nutzung von Hüttengasen als Rohstoffquelle für Polycarbonate erforscht werden.
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Die Kunststoff Recycling Grünstadt aus Rheinland-Pfalz erhält für ihr Pilotprojekt zur Umsetzung eines neuen Wasch- und Sortierverfahrens rund vier Millionen Euro.
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Deutschlands größtes Abfallunternehmen setzt seinen Wachstumskurs fort. Umsatz und Beschäftigtenzahl sind gestiegen.
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Service

BKV-Report 2020/2021
Der aktuelle Report des Thinktanks der deutschen Kunststoffindustrie bietet neben Informationen über Studienergebnisse auch Einschätzungen von Expertinnen und Experten. Der Bericht liegt in Deutsch und in Englisch vor. Zur deutschen Version geht es hier.
BKV-Studien
z.B. der Bericht „Kunststoffe in der Umwelt“, der den Eintrag und den Verbleib von Kunststoffabfällen in die terrestrische sowie aquatische Umwelt abbildet.
Darüber hinaus erhalten Sie hier einen Überblick, welche kostenpflichtigen Studien Sie bestellen können und welche weiteren kostenfreien Berichte zum Download bereit stehen.
BKV-Studien
z.B. das „Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland 2019“, das auch den Rezyklatanteil in der Kunststoffverarbeitung ausweist, können Sie hier in der kostenpflichtigen Langfassung bestellen oder als kostenfreie Kurzfassung downloaden.
BKV-Studien
z.B. die aktuelle Studie „Kunststoffrelevante Abfallströme in Deutschland 2019“, mit der die BKV eine Analyse erstellen ließ, in der auch Abfallströme identifiziert wurden, die bislang für eine werkstoffliche Verwertung nicht genutzt werden, können Sie hier in der kostenpflichtigen Langfassung bestellen oder als kostenfreie Kurzfassung downloaden.
BKV-Studien
z.B. die aktuelle Studie zur Marktsituation von Kunststoffrezyklaten: „Potenzial zur Verwendung von Recycling-Kunststoffen in der Produktion von Kunststoffverpackungen in Deutschland (GVM)". Eine kostenfreie Kurzfassung sowie Bestellmöglichkeit der Langfassung finden Sie hier.
BKV-Studien
z.B. die Studie „Thermal Processes for Feedstock Recycling of Plastics Waste“, die sich mit der Frage auseinandergesetzt hat, unter welchen Randbedingungen kunststoffrelevante Abfallströme, die heute nicht werkstofflich verwertet werden, rohstofflich verwertet werden könnten. Eine kostenfreie Kurzfassung sowie Bestellmöglichkeit der Langfassung (beides in Englisch) finden Sie hier.
Marine Litter Newsletter
Ein spezieller Newsletter der BKV bietet drei bis vier Mal im Jahr Informationen zum aktuell viel beachteten Thema Vermüllung der Meere. Der Newsletter berichtet nicht nur über die Projektarbeit der BKV und ihrer Partner, sondern auch über weitere Studien und Projekte. Zu mehr Information, Archiv und Anmeldung gelangen Sie hier.

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Kontakt
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uli.martin(at)bkv-gmbh.de
Tel: +49 2642 903 45 50


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